21% der Bevölkerung waschen sich die Hände nur unzureichend
Der H1N1-Virus breitet sich weiterhin aus - noch immer waschen sich 21% der Bevölkerung die Hände nur unzureichend
Januar 24, 2011
Die letzten Todesfälle zeigen, dass die Bedrohung des H1N1-Virus weiterhin besteht, auch wenn dies kein Grund zur Panik ist. Während das Hygienebewusstsein wächst, geben 21% der im Rahmen von Katrins europäischer Studie zur Nutzung von Toiletten Befragten an, dass sie nicht nach jedem Besuch der Toilette Seife oder heißes Wasser verwenden. Die Ursache ist üblicherweise nicht der fehlende Wille, sondern der Mangel an Verfügbarkeit. Infektiöse Erkrankungen wie H1N1, Grippe und Durchfall lassen sich am besten durch eine korrekte Handhygiene vermeiden. Die Anzahl der Erkrankungen kann durch eine gut funktionierende und gemeinsam praktizierte Hygienelösung deutlich sinken. Wenn die Hände beispielsweise nur mit Papierhandtüchern abgetrocknet werden, lassen sich bereits 91% der Bakterien entfernen.
Zwei häufige Fehler beim Händewaschen
Die Hände sollten vor Arbeitsbeginn, nach Pausen, dem Besuch der Toilette, dem Aufstehen, Niesen oder Rauchen gewaschen werden. Zwei häufige Fehler bei der Handwäsche sind, dass man sich 1) zu wenig Zeit nimmt und 2) die Hände nicht richtig abtrocknet. Eine sorgfältige Handwäsche dauert etwa 20 Sekunden und schließt die Reinigung der Finger, Fingerspitzen, Fingernägel, Handflächen und Handrücken ein. Zu einer guten Handhygiene gehört das sorgfältige Abtrocknen, da feuchte Haut leichter gereizt ist und sich damit das Risiko von Infektionen erhöht. Trockene Hände können 50% weniger Bakterien als nicht sorgfältig abgetrocknete Hände aufweisen.
Verwendung von Papierhandtüchern
Studien zufolge sind für das Abtrocknen der Hände eindeutig Papierhandtücher zu empfehlen, da auf diese Weise 91% der Bakterien entfernt werden. Stoffhandtücher können bei der Verwendung eines bereits von einer anderen Person verwendeten Handtuches zu Kreuzkontaminationen führen. Nach der Nutzung von Heißlufttrocknern sind die Hände oft noch feucht anstatt vollständig getrocknet, was zu einer höheren Bakterienmenge in der Luft und an den Händen führen kann. Heißlufttrockner blasen die Bakterien bis zu einer Entfernung von zwei Metern von den Händen in die Luft. Mit qualitativ hochwertigen Papierhandtüchern lassen sich sowohl die Hände trocknen als auch unerwünschte Mikroben entfernen. 63% der Nutzer würden Papierhandtücher bevorzugen, wenn sie die Wahl hätten.
Quellen:
- Studie zur Nutzung von Toiletten von Katrin (2010).
- Verhaltensstudie von Intermetra (2008), die untersucht, welche Art der Händetrocknung Personen in öffentlichen Toiletten bevorzugen. Die Studie, an der 2000 Personen teilnahmen, wurde in vier großen europäischen Märkten durchgeführt.
- Hygienestudie der Universität Westminster (2008), die die Wirksamkeit und Hygiene von Heißlufttrocknern und Papierhandtüchern ermittelt.


